Die Seeverbindung zwischen Tahiti und Moorea ist seit langem ein wichtiger Faktor für das wirtschaftliche und soziale Leben des Archipels. Vor dem Aufkommen regelmäßiger Flugverbindungen war das Schiff das wichtigste Transportmittel für Personen, Güter und Fahrzeuge.
Bis in die 1970er Jahre wurden die Überfahrten hauptsächlich mit langsameren Kombischiffen durchgeführt, die sowohl Passagiere als auch Fracht beförderten. Die Entwicklung von Moorea zu einer Wohn- und Tourismusinsel führte zu einem wachsenden Bedarf an schnelleren und häufigeren Verbindungen.
Ein wichtiger Wendepunkt erfolgte in den 1980er Jahren mit der Einführung der ersten modernen Fähren, die Autos, Lastwagen und Passagiere auf täglichen Fahrten befördern konnten. Diese Entwicklung veränderte den Austausch zwischen den beiden Inseln grundlegend und erleichterte das Pendeln.
Unter den historischen Unternehmen prägte Aremiti ab Ende der 1980er Jahre nachhaltig die maritime Landschaft, indem es eine Flotte für die Überfahrt zwischen Tahiti und Moorea aufbaute. Später kamen weitere Akteure hinzu, darunter Terevau, das sich als wichtiger Konkurrent etablierte und zur Verbesserung der Frequenz und des Komforts der Überfahrten beitrug.
Heute dauert die Überfahrt je nach Schiffstyp etwa 30 bis 45 Minuten. Die Fähren verkehren mehrmals täglich und befördern sowohl Einwohner als auch Besucher sowie den Großteil der für das tägliche Leben auf Moorea notwendigen Güter.
Die Fährverbindung zwischen Tahiti und Moorea ist zu einer tragenden Säule des Insellebens geworden und verbindet Arbeit, Dienstleistungen, Geschäfte und Familien. Sie ist nach wie vor eines der sichtbarsten Symbole für die dauerhafte Verbindung zwischen den beiden Inseln.
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